Geschichte der Offenbacher NauturFreunde
Geschichte der Ortsgruppe Offenbach

Chronik der Naturfreunde Offenbach


Februar 1914
Gründungsversammlung der Naturfreunde Offenbach am 4. Februar.
Mehr dazu auch hier: Seit 1914: NaturFreunde Ortsgruppe Offenbach
Annonce zur Gründungsversammlung der Offenbacher Naturfreunde

Januar 1919
Erste Jahreshauptversammlung nach dem 1. Weltkrieg.

April 1922
Die Ortsgruppe pachtet ihr erstes Haus,das Waldheim im Oberräder Wald. Mit dem Erwerb des Waldheimes nehmen die Wanderungen ab. Da nun Räumlichkeiten zur Verfügung standen, wurden mehr Bildungsarbeit und Vorträge geboten.

August 1925
Das Spessarthaus wird nach 7-monatiger Bauzeit eingeweiht.

Sommer 1925
Arbeiter Olympiade in Frankfurt am Main unter großer Beteiligung der Offenbacher Naturfreunde.

1929
Die Naturfreunde Internationale erlebt einen mächtigen Aufschwung. Allein in Deutschland bestehen 829 Ortsgruppen mit 60.000 Mitgliedern. Die Ortsgruppen in Deutschland verfügen über 220 eigene Naturfreundehäuser.

Sommer 1929
Der Vorstand beschließt den Kauf der Günthersmühle.

Ostern 1930
Einweihung der Günthersmühle.

Februar 1933
Verbot der Naturfreundebetätigung durch eine Verordnung des Reichspräsidenten »Zum Schutz von Volk und Staat«. Auflösung der Organisationen der Naturfreunde. Beschlagnahme der Naturfreundehäuser.

1933 1945
Zeit der Illegalität, des Widerstandes,der Verfolgung, Inhaftierung. Siebzehn Mitglieder der Offenbacher Ortsgruppe werden inhaftiert, kommen in Zuchthäuser und Konzentrationslager.

1945
50jähriges Bestehen der internationalen Organisation. Die amerikanischen Naturfreunde fordern die Besatzungsmächte auf, der Wiedergründung von Naturfreundegruppen in Deutschland keine Hindernisse in den Weg zu legen und das beschlagnahmte Eigentum zurückzuerstatten.

Oktober 1945
Am 19. Oktober gründete sich die Offenbacher Ortsgruppe als erste Ortsgruppe Deutschlands nach dem Faschismus wieder.

März 1946
Erste Jahreshauptversammlung, die erste Jugendgruppe wird gegründet.

Mai 1946
Eine zweite Jugendgruppe wird gegründet.

1946
Die Naturfreunde Offenbach fusionieren mit dem »Verein volksverständliche Gesundheitspflege«. Mit der Fusionierung ging das Haus Rosenhöhe in das Eigentum der Ortsgruppe Offenbach über.

Februar 1947
Gründung der ersten Kindergruppe.

Mai 1947
Die erste hessische Landeskonferenz findet in Offenbach statt.

Oktober 1948
Erste selbständige Kulturveranstaltung der Naturfreunde-Jugend Offenbach im Theater an der Goethestraße unter der Regie von Adam Hofmeister.

Dezember 1949
Das Spessarthaus und die Günthersmühle gehen wieder in den Besitz der Naturfreunde Offenbach über.

August 1952
Der Hessische Landesjugendtag und das Landes-Kindertreffen mit 1.500 Teilnehmenden finden in Offenbach statt.

Oktober 1952
Bundes-Kindergruppenleiter-Lehrgang in Offenbach auf der Rosenhöhe.

1. Mai 1953
Die Naturfreunde-Jugendgruppe gestaltet die Maifeier des DGB.

Juli 1954
Das Spessarthaus wird aufgegeben.

1955
Im Theater an der Goethestraße in Offenbach wird die Ballade vom EULENSPIEGEL von Günther Weisenborn von der Offenbacher Naturfreunde-Jugend aufgeführt.

Mai 1956
Die Günthersmühle kann von der Ortsgruppe wieder genutzt werden.

1. Mai 1959
Die Naturfreunde-Jugend Offenbach erinnert mit einem Sprechchor bei der Maikundgebung an zwei Weltkriege und ihre Folgen.

1959
Erste Anti-Atom-Demonstrationswanderung von Steinheim nach Offenbach.

Juni 1968
Aus dem gesamten Bundesgebiet kommen 800 Jugendliche zu den Kulturtagen der Naturfreunde-Jugend Deutschlands nach Offenbach. Es finden mehrere Aktionen gegen die Notstandsgesetze statt.

1974
Gründung des Hausbetreuungsvereins HBV.

Juni 1983
Die Günthersmühle wird bei einem großen Friedensfest zur ATOMWAFFENFREIEN ZONE erklärt.

August 1987
Auf der Günthersmühle wird ein bunter Friedenszirkus veranstaltet.

Februar 1988
Die »Junge-Familie« wird gegründet.

Januar 1990
Noch kopflos, aber schon mit Köpfchen: Das erste »Bläddsche« erscheint - noch ohne Namen.

1990/1991
Umbau der Günthersmühle.

Juli 1992
Aufenthalt der Kinder aus Tschernobyl auf der Günthersmühle.

Juli 1993
Aufenthalt der Kinder aus Gomel auf der Günthersmühle.

März 1994
Erstmals wird eine Frau Vorsitzende der Naturfreunde Offenbach: Gisela Dreibus.

1995
Um- und Ausbau der Günthersmühle.

Juli 1996
»Raus aus dem Lager« - Bosnische und kroatische Flüchtlingskinder erholen sich auf der Günthersmühle.

Oktober 1998
Marsch gegen das Vergessen.

April 1999
Die Solaranlage auf der Günthersmühle wird eingeweiht.

April 1999
Die Offenbacher Naturfreunde betreuen ab sofort eine Streuobstwiese in Offenbach.

2001
Die Naturfreunde ändern ihren Namen in: »NaturFreunde, Verband für Umweltschutz, sanften Tourismus, Sport und Kultur.«

August 2001
1. Offenbacher Tage gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.

August 2002
Wir haben endlich wieder eine Bleibe in Offenbach - das Gärtnerhäuschen wird angemietet.

August 2002
Eine Kindergruppe gründet sich.

Februar 2003
Teilnahme an der großen Friedensdemonstration in Berlin.

Juli 2004
Aus Anlass unseres 90-jährigen Bestehens findet eine HAP Grieshaber-Ausstellung im Offenbacher Klingspor Museum statt.

Februar 2006
Die Stolpersteine kommen nach Offenbach. Die Ortsgruppe übernimmt die Patenschaft des Stolpersteines für Karl Löffert.

Februar 2007
Aktionen gegen Studiengebühren.

März 2008
Streit um das Gärtnerhäuschen - wir haben gewonnen und haben einen langen Mietvertrag.

Mai 2009
Eröffnung der Ausstellung »Vor uns die Sintflut«.

September 2010
Erster Markt des Protestes in Offenbach.

November 2010
Große Beteiligung der Offenbacher NaturFreunde bei der Protestkundgebung auf dem Frankfurter Römerberg: »Statt Sparpaket - die Verursacher der Krise müssen zahlen«.

März 2011
Der HBV öffnet sich: Jetzt kann auch Mitglied im HBV sein, wer keinen Stellplatz auf der Mühle hat.

Ostern 2011
An der Günthersmühle entsteht eine Hütte für Hausdienstleistende, die keinen Wohnwagen haben.

Juni 2011
NaturFreunde-Kinder- und -Jugendliche übernehmen die Patenschaft für 2 Stolpersteine:Für Jakob und Margot Löwenstein,8 und 11 Jahre.

September 2011
Menschenkette gegen Fluglärm in Offenbach.

September 2011
Die NaturFreunde veranstalten «Rock gegen Rechts« vor dem Gärtnerhäuschen.

Frühjahr 2012
Das Offenbacher Bündnis »Bunt statt braun« gründet sich, als Reaktion auf die Mordserie der Zwickauer Naziterroristen. Die NaturFreunde Offenbach sind aktiv dabei.

September 2012
Großdemonstration in Frankfurt: "UM FAIRTEILEN - Reichtum besteuern".

2014
Die Ortsgruppe Offenbach am Main der NaturFreunde feiert ihr 100jähriges Bestehen.

März 2014
Der Hausbetreuungsverein HBV löst sich auf. Ein neuer, gemeinsamer Vorstand wird gewählt.

Mai 2014
Eröffnung der Ausstellung » ...von der Straße her...« im Offenbacher Klingspormuseum.

4. Mai 2014
Jubiläumswanderung.

14. September 2014
Anlässlich des hundertjährigen Bestehens findet der Hessische NaturFreunde-Tag in Offenbach rund um das Gärtnerhäuschen statt.

9. November 2014
Eröffnung der Ausstellung »100 Jahre NaturFreunde Offenbach« beim Geschichtsverein von Biebergemünd.

8. Mai 2015
Kundgebung zum 70-ten Jahrestag der Befreiung am 08.05.1945

20. Juni 2016
Menschenkette "Offenbach gegen Rassismus"

Winter 2017/2018
Renovierung der Selbstkocherküche auf der Günthersmühle.